03. Februar 2018 SeminarCoaching

Gelassenheit lernen: Wie sich emotionale Überreaktionen vermeiden lassen

Die meisten von uns kennen das: Es genügt eine provokante Äusserung oder ein abfälliger Blick, und schon geht innerlich die Post ab. Wenn ein wunder Punkt getroffen ist, reagieren wir emotional – und das fällt meistens unangemessen aus. Und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, sind wir im Nachhinein auch noch unzufrieden mit unserem Verhalten.

Eigentlich wüssten wir, dass mehr Gelassenheit angebracht wäre. Einfach tief durchatmen oder bis drei zählen. Jedoch ist der Zugang zu diesem „vernünftigen Wissen“ oft wie blockiert. Es ändert sich trotzdem nichts: Sobald Frau X oder Herr Y etwas sagt oder auch nur in die Nähe kommt, können wir bestimmte Reaktionen nicht mehr steuern.

Wie kann ich lernen gelassener zu sein?

Wie also gelingt es mir, in herausfordernden Situationen geistesgegenwärtiger zu sein? Wie kann ich mehr Gelassenheit leben und mich regulieren, sodass dieses sich verselbstständigende Programm in meinem Gehirn in gewissen Situationen nicht weiter die Oberhand hat und stattdessen mein erwachsener Menschenverstand wieder anspringt?

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

Marie von Ebner-Eschenbach

Meine eigene Erfahrung ist, dass weder Meditieren noch Autogenes Training und genauso wenig unzählige Literatur wie „Die Kunst, auf Angriffe gelassen zu reagieren“ wirklich gefruchtet haben. Mit der Ratio habe ich verstanden und mir immer wieder fest vorgenommen, das nächste Mal ruhig zu bleiben. Vergebens. Es musste also einen anderen Zugang zu den Bereichen im Gehirn geben, die mich dann so handeln lassen, wie ich es eigentlich nicht möchte.

Mehr Gelassenheit durch die verständnisvolle Verbindung mit sich selbst

Ich habe ihn durch Gewaltfreie Kommunikation gefunden: einen Zugang zu unbewussten oder verdeckten Gefühlen und Facetten meiner Persönlichkeit. Von zentraler Bedeutung ist die verständnisvolle Verbindung mit sich selbst. Das Erkennen und Verstehen der wunden Punkte und empfindsamen Seiten der Persönlichkeit. Erfahren, wie sich empathische Präsenz anfühlen kann, wie heilsam sie beim Identifizieren der eigenen Gefühle und Bedürfnisse ist.

Das Ergebnis ist, dass die Fähigkeit ausgebaut wird, die emotionale Regulation zu stärken und in Verbindung zur geistigen Klarheit zu bleiben. Hier kann die Gewaltfreie Kommunikation wirksam ansetzen. Denn mit Selbstempathie oder durch ein Empathisches Coaching gelingt es, besser mit mir verbunden zu bleiben, die Situation von „oben“ zu betrachten und mir Zeit zum Reagieren zu lassen. Welche Erfahrungen habt ihr mit Selbstempathie gemacht?

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