Vielleicht fragen Sie sich gerade …

Viele Menschen interessieren sich für die Gewaltfreie Kommunikation und haben gleichzeitig Fragen, Unsicherheiten oder Bedenken.

Muss ich Persönliches erzählen?
Bin ich zu introvertiert?
Passt das überhaupt zu mir?

Ich würde es sehr bedauern, wenn solche Fragen oder Unsicherheiten Sie von einer Teilnahme abhalten würden. Denn aus meiner Erfahrung ist die Gewaltfreie Kommunikation eine grosse Bereicherung für den Alltag, für Beziehungen und für die Verbindung zu sich selbst. Mein Herzensanliegen ist es, diese Haltung möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
Deshalb habe ich die häufigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt. Vielleicht helfen sie Ihnen dabei, bestehende Bedenken zu verringern und mehr Klarheit zu gewinnen. Und wenn danach noch Fragen offen sind, stehe ich Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Kontaktieren Sie mich gerne.

KONTAKT

Ankommen & Sicherheit

Ist es gewünscht, dass ich in der Gruppe über meine persönlichen Themen spreche?
Nein. Sie entscheiden jederzeit selbst, was Sie teilen möchten. Persönliches Erzählen ist keine Voraussetzung für das Lernen.
Mir ist besonders wichtig, dass jeder Mensch seine Würde behält und sich sicher fühlen kann. Niemand wird blossgestellt, bewertet oder zu etwas gedrängt. Manche Menschen bringen sich sehr aktiv ein, andere beobachten lieber oder nehmen sich mehr Zeit. Beides ist vollkommen in Ordnung. Es gibt keinen „Mitmachzwang“. Sie dürfen so teilnehmen, wie es für Sie stimmig ist.

Unsere Erfahrung zeigt zudem: Auch Menschen, die sich weniger aktiv einbringen, lernen oft sehr viel. Sie erkennen sich in den Beispielen und Erfahrungen anderer wieder, gewinnen neue Perspektiven und nehmen wertvolle Impulse für ihren eigenen Alltag mit.

Ich bin eher zurückhaltend und öffne mich nicht schnell. Bin ich trotzdem richtig bei euch?

Ja. Viele unserer Teilnehmenden beschreiben sich als eher ruhig, vorsichtig, sensibel oder introvertiert. Sie dürfen sich Zeit nehmen, beobachten und in Ihrem eigenen Tempo ankommen. Oft hören wir nach dem Seminar: «Ich hätte nie gedacht, dass ich mich in einer Gruppe so wohlfühlen würde.»

Was passiert, wenn starke Gefühle auftauchen?

Gefühle sind Teil unseres Menschseins und deshalb willkommen. Wenn etwas in Ihnen berührt wird, werden Sie achtsam und wertschätzend begleitet. Gleichzeitig entscheiden immer Sie selbst, wie weit Sie gehen möchten und was Sie teilen möchten.

Mein Partner / meine Partnerin will nicht mitkommen. Soll ich trotzdem kommen?
Ja, unbedingt! Viele Menschen besuchen unsere Seminare alleine. Veränderung beginnt oft bei einer Person. Wenn Sie lernen, sich selbst besser zu verstehen, klarer zu kommunizieren und empathischer mit sich und anderen umzugehen, verändert sich häufig auch etwas in Ihren Beziehungen.

Sie müssen niemanden überzeugen oder mitbringen. Oft berichten Teilnehmende, dass sich ihr Umfeld verändert, obwohl die anderen Personen kein Seminar besucht haben. Neue Sichtweisen, mehr Selbstklärung und eine andere Art der Kommunikation können bereits einen grossen Unterschied machen.

Und wer weiss – manchmal wird das Interesse des Partners oder der Partnerin erst geweckt, wenn erste positive Veränderungen spürbar werden …

Lernen & Mitmachen

Brauche ich Vorkenntnisse fürs Modul 1?

Nein. Unser Modul 1 ist so aufgebaut, dass Sie ohne Vorkenntnisse einsteigen können. Wir holen Sie dort ab, wo Sie gerade stehen. Alle Fragen werden beantwortet.

Ist es erwünscht, dass ich an Rollenspielen teilnehme?

Nein. Wie bereits erwähnt: Es gibt keinen „Mitmachzwang“! Sie entscheiden jederzeit selbst, welche Übungen für Sie stimmig sind. Unsere Erfahrung zeigt, dass Menschen auch durch Beobachten und Zuhören sehr viel lernen.

Ist das Seminar eher Theorie oder Praxis?
Ich sage immer: So viel Theorie wie nötig, so wenig wie möglich! Viel wichtiger ist mir, dass Lernen vor allem durch praktische Übungen, Reflexionen und alltagsnahe Beispiele geschieht. Unser Ziel ist nicht, dass Sie am Ende nur ein Zertifikat in den Händen halten, sondern dass Sie das Gelernte im Alltag tatsächlich anwenden können.
Organisation

Wie gross sind die Gruppen?
Die Gruppengrösse ist bewusst so gewählt, dass persönliches Lernen, Austausch und individuelle Begleitung möglich sind. Die maximale Teilnehmerzahl finden Sie transparent in der jeweiligen Seminarinformation.

Kann ich nach Modul 1 entscheiden, ob ich weitermachen möchte?

Ja. Modul 1 kann unabhängig besucht werden. Sie entscheiden anschliessend in Ruhe, ob und wie Sie Ihren Weg weitergehen möchten. Im Modul 1 gewinnen Sie durch viele Übungen Klarheit darüber, warum Kommunikation so oft schwierig wird, und erhalten wertvolle Impulse, wie Sie Gespräche künftig zufriedenstellender gestalten können.

Gibt es genügend Pausen?
Ja. In der Regel gibt es am Vor- und Nachmittag jeweils eine 20-minütige Pause. Die Mittagspause beträgt eineinhalb Stunden. Zusätzlich sind bei Bedarf kurze 5-Minuten-Pausen möglich. Uns ist wichtig, dass Lernen in einer angenehmen Atmosphäre stattfinden kann. Deshalb gibt es ausreichend Zeit zum Durchatmen, sich kulinarisch zu stärken sowie das Erlebte zu reflektieren und zu integrieren.

Die Empathie-Werkstatt® GmbH

Was unterscheidet euch von anderen Kommunikationsseminaren?

Bei uns geht es NICHT nur um das Erlernen von Kommunikationstechniken. Wir verbinden Selbsterfahrung, Beziehungskompetenz, Emotionskompetenz und konkrete Werkzeuge für den Alltag. Uns ist wichtig: Lernen darf berühren, verändern und nachhaltig wirksam werden.

Wie schafft ihr es, dass sich auch zurückhaltende Menschen wohlfühlen?
Wir führen Menschen achtsam zusammen und schaffen einen Rahmen, in dem jeder Mensch in seinem eigenen Tempo ankommen darf. Freiwilligkeit, gegenseitiges Wohlwollen und ein wertschätzender Umgang sind für uns zentrale Werte. Jede Person darf so aktiv sein, wie es für sie stimmig ist. Auch wer lieber beobachtet und weniger spricht, lernt viel durch die Erfahrungen und Beiträge der anderen. Die Seminare werden von mir empathisch und achtsam begleitet.

Entstehen in den Gruppen auch Kontakte über das Seminar hinaus?

Ja, wenn das gewollt ist. Während der Seminare erhalten die Teilnehmenden Anregungen, das Gelernte zwischen den Seminarblöcken zu üben. Dies ist jedoch vollkommen freiwillig. Gemeinsames Üben unterstützt die persönliche Entwicklung und fördert Vertrauen und Verbundenheit unter den Teilnehmenden. Oft entstehen daraus wertvolle Wegbegleitungen, Lerngruppen und Freundschaften, die weit über die Ausbildungszeit hinaus Bestand haben. Das ist ausdrücklich erwünscht und ein wichtiger Teil unseres Ausbildungskonzepts, jedoch freiwillig.

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