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Hitziges Seminarwochenende und empathische Gespräche im Grünen
21. 06. 2026

Hitziges Seminarwochenende und empathische Gespräche im Grünen

Bei seeeehr sommerlichen Temperaturen durften wir einen Teil unseres Grundlagenseminars im lauschigen Vorgarten unseres Seminarraums verbringen. Die schattenspendenden Bäume boten vormittags den idealen Rahmen für Übungen, Reflexionen und empathische Begegnungen.

Gerade an heissen Tagen ist es nicht selbstverständlich, sich bewusst Zeit für persönliches Wachstum, Verbindung und friedvolle Kommunikation zu nehmen. Umso mehr beeindruckt mich das Engagement unserer Teilnehmenden, die sich trotz der hohen Temperaturen mit Offenheit und Neugier auf diesen gemeinsamen Lernweg eingelassen haben.

Herzlichen Dank euch allen für eure Präsenz – für euch selbst, für eure Beziehungen und für euren Beitrag zu einem friedvolleren Miteinander….

300 Quadratmeter voller Möglichkeiten
09. 06. 2026

300 Quadratmeter voller Möglichkeiten

Aus meiner Erfahrung brauchen Menschen mehr als gute Inhalte, um wirklich lernen und wachsen zu können. Wer zum ersten Mal unseren Seminarraum betritt, staunt oft über die Grösse des Raumes. Doch es ist nicht die Quadratmeterzahl, die diesen Ort besonders macht. Es ist die Möglichkeit, sich zu bewegen. Den Platz zu wechseln oder neue Perspektiven einzunehmen oder in kleinen Gruppen zu arbeiten oder sich zurückzuziehen. Hier darf gelacht, geweint, diskutiert, geübt und reflektiert werden…
Gewaltfreie Kommunikation ist für mich keine Theorie, die man im Sitzen konsumiert. Sie will erlebt, gespürt und ausprobiert werden. Genau dafür bietet unser grosszügiger Seminarraum im Dachstock die passenden Voraussetzungen. Denn in unseren Seminaren geht es nicht darum, möglichst viel Wissen anzusammeln. Es geht darum, Erfahrungen zu machen, die den Alltag nachhaltig verändern. Ich erlebe immer wieder, wie die heimelige Atmosphäre dieses Raumes die Tiefe eines Lernprozesses unterstützt. Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb viele Teilnehmende sagen, dass sie sich hier schon nach kurzer Zeit wohl fühlen.

Ich bin sehr dankbar, diesen Raum für Entwicklung, Verbindung und Lernen zur Verfügung stellen zu dürfen – und immer wieder zu erleben, was möglich wird, wenn Menschen sich selbst und anderen mit Offenheit und Empathie begegnen… wie am letzten Wochenende im 3. Block vom Modul 5.

Abschluss Modul 2: Die Wirkung von GFK im Alltag
08. 06. 2026

Abschluss Modul 2: Die Wirkung von GFK im Alltag

Die häufigste Rückmeldung zum Abschluss des Trainingsseminares lautete nicht „Ich kommuniziere besser“, sondern: „Ich verstehe mich selbst besser.“ Aus diesem besseren Selbstverständnis entstehen mehr Klarheit, Gelassenheit, Selbstvertrauen und Verbindung – mit sich selbst und mit anderen Menschen. Konflikte werden früher erkannt, Bedürfnisse bewusster wahrgenommen und Gespräche konstruktiver geführt. Die Teilnehmenden berichten, dass sie weniger grübeln, sich besser abgrenzen können und im Alltag deutlich mehr innere Ruhe erleben. Diese Feedbacks freuen mich ganz besonders, denn sie zeigen ein klares Bild: Gewaltfreie Kommunikation bleibt nicht im Seminarraum – sie wirkt im täglichen Leben.

Danke euch allen für eure Offenheit, euren Mut und die Bereitschaft, euch auf neue Perspektiven einzulassen. Es war mir eine Freude und Ehre, euch ein Stück auf eurem Weg begleiten zu dürfen. Auf viele von euch freue ich mich bereits jetzt im Modul 3.

Alle Erfahrungen und Rückmeldungen zu unseren Seminaren zur Gewaltfreien Kommunikation sind hier.
Das Modul 2 im Herbst 2026 ist ausgebucht.
Im Modul 2 ab Januar 2027 hat es noch freie Plätze: Infos und Anmeldung hier.

Diese Aussicht aus meinem Seminarraum...
06. 06. 2026

Diese Aussicht aus meinem Seminarraum...

….berührt mich jedes Mal aufs Neue.
Jahr für Jahr brüten die Störche und bauen auf dem auf, was bereits da ist.
So wie ich die Gewaltfreie Kommunikation erlebe, ist auch persönliche Entwicklung kein ständiges «Mehr» oder «Besser». Es geht doch eher darum, immer wieder zu dem zurückzufinden, was uns als Menschen verbindet.
Wenn ich die Störche dort oben beobachte, erinnert mich das daran, dass Verbindung, Fürsorge, Geborgenheit und Zugehörigkeit keine Theorien sind. Sie gehören zum Leben selbst.
Manchmal genügt ein Blick aus dem Fenster ;o)

Gewaltfreie Kommunikation in der Praxis: Zuhören, verstehen, entspannter reagieren
05. 05. 2026

Gewaltfreie Kommunikation in der Praxis: Zuhören, verstehen, entspannter reagieren

Heute durfte ich bereits zum wiederholten Mal ein Team in St. Gallen auf seinem Weg mit der Gewaltfreien Kommunikation begleiten – etwas, das mich immer wieder berührt und freut. Es war ein Tag voller ehrlicher Einblicke, überraschender Aha-Erlebnisse und neuer Perspektiven. Die Teilnehmenden nehmen aus diesem Training unter anderem mit:
  • • die eigenen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen
  • • dem Gegenüber aufmerksamer zuzuhören und die eigentlichen Anliegen herauszuhören
  • • und entspannter mit Kritik umzugehen, weil sie lernten, den guten Grund dahinter zu erkennen
    Für mich sind das genau die Momente, in denen spürbar wird: Gewaltfreie Kommunikation ist nicht einfach eine Methode. Sie verändert, wie wir auf uns selbst und auf andere schauen. Und damit auch, wie wir miteinander leben.
Wenn „dumm gelaufen“ nicht die ganze Wahrheit ist
24. 04. 2026

Wenn „dumm gelaufen“ nicht die ganze Wahrheit ist

Wir alle kennen diese Momente im Leben, in denen wir über eine Situation denken: „Dumm gelaufen.“ Das kann eine Entscheidung sein, die sich im Nachhinein als ungünstig herausstellt oder eine Situation, die uns nicht gefällt. „Dumm gelaufen“ kann entlasten und einen Haken setzen. Und gleichzeitig bleibt dabei oft etwas Entscheidendes im Verborgenen. Denn aus meiner Erfahrung ist kaum etwas einfach nur „dumm gelaufen“. Hinter dem, was wir erleben, stehen Gedanken. Und hinter diesen Gedanken liegen oft tief verankerte Grundüberzeugungen – über uns selbst, über andere und über das Leben. Im Themenseminar vom 16.–19. April haben wir an vier Tagen genau dort angesetzt. Wir haben diese Grundüberzeugungen sichtbar gemacht und den Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis mitgegeben – über die Definition von Glaubenssätzen, ihre Entstehung, ihre Auswirkungen im Alltag, das gezielte Aufspüren sowie Wege, ihnen auf eine achtsame und empathische Weise zu begegnen. Wenn wir diesen Blick einnehmen, verändert sich etwas Grundlegendes: Aus einem „dumm gelaufen“ wird ein tieferes Verstehen. Genau darin liegt die Kraft der Gewaltfreien Kommunikation: Im Hinschauen auf das, was uns bewegt und geprägt hat.

Worte an einer Fassade in München
22. 04. 2026

Worte an einer Fassade in München

Ich habe diese Fassade eines Geschäftshauses in München fotografiert und fragte mich: Sind “Empathy” und “Trust” nur Teil der Fassade – oder Teil des gelebten Miteinanders, gerade dann, wenn es schwierig wird? Aus meiner Erfahrung sind solche Begriffe schnell geschrieben.
 Die eigentliche Arbeit beginnt dort, wo es unbequem wird: wenn wir getriggert sind, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, wenn Missverständnisse entstehen. Dann zeigt sich, ob “Empathie” und “Vertrauen” mehr sind als schöne Worte. Und es zeigt sich auch etwas anderes:
 Dass ich nicht darauf warten kann, dass „die anderen“ sich verändern. Sondern dass ich eingeladen bin, bei mir selbst hinzuschauen – meine Reaktionen zu reflektieren, meine Bedürfnisse ernst zu nehmen und bewusst zu entscheiden, wie ich in Beziehung gehen möchte.
Vielleicht liegt genau darin der Unterschied: zwischen einer Fassade – und einer gelebten Haltung.
In meinen Trainings begleite ich Menschen dabei, diese Werte im Alltag wirksam werden zu lassen – besonders dann, wenn es herausfordernd wird.

Reife zeigen im Konflikt
02. 03. 2026

Reife zeigen im Konflikt

Letztes Wochenende ist Modul 5 gestartet: 16 engagierte TeilnehmerInnen haben sich auf den Weg gemacht, empathische Mediation zu lernen. Bereits im ersten Block werfen wir sie ins kühle Wasser – und sie durften sich in den ersten Schritten einer Team-Mediation ausprobieren. Mit klopfendem Herzen und gleichzeitig mit freudiger Aufregung. Die Art des Lernens wurde als wohltuend, entlastend und zugleich wirksam erlebt. Fehler dürfen sein und Unsicherheit sichtbar werden. Entwicklung geschieht nicht unter Leistungsdruck, sondern in einem geschützten Rahmen, der echtes Ausprobieren ermöglicht. Was das vierköpfige Leitungsteam besonders berührt hat: Die Tiefe aus der Vorarbeit in den Modulen 1–4 ist spürbar. Die Haltung, das Bedürfnisbewusstsein, die Selbstempathie – all das trägt jetzt. Und den Teilnehmenden wurde deutlich: Konflikte sind weit weniger beängstigend, als lange gedacht. Man muss sie nicht um jeden Preis vermeiden – sie können zu einem Raum für Wachstum und Menschlichkeit werden.

In was für einer Welt würden wir leben, wenn wir einander wirklich verstehen wollten?
23. 02. 2026

In was für einer Welt würden wir leben, wenn wir einander wirklich verstehen wollten?

Ausgangspunkt war eine Übung, in der sich die Teilnehmenden gegenseitig dabei begleitet haben, den „guten Grund“ hinter einem Verhalten zu erforschen – bezogen auf eine Situation, in der sie selbst etwas getan haben, das man normalerweise eher verurteilt oder als „Dummheit“ bezeichnet. Im Zentrum stand die Frage: Welches Bedürfnis wollte sich in diesem Moment erfüllen? Dabei wurde für viele spürbar, dass alles, was wir tun, aus einem guten Grund geschieht – nämlich als Versuch, uns ein Bedürfnis zu erfüllen. Das bedeutet nicht, dass jedes Verhalten hilfreich oder förderlich ist. Und gleichzeitig eröffnet diese Perspektive die Möglichkeit, Verhalten nicht vorschnell zu verurteilen, sondern mit echtem Interesse zu verstehen. Genau dort entsteht Verbindung. In einem nächsten Schritt haben wir gemeinsam erforscht, in was für einer Welt wir leben würden, wenn Menschen ein aktives Interesse an den guten Gründen anderer hätten, anstatt sich gegenseitig zu bewerten oder zu verurteilen. Die entstandene Sammlung spricht für sich: mehr Frieden, mehr Verständnis, mehr Sicherheit, mehr Nähe – innen wie aussen. Für mich ist diese Übung jedes Mal berührend, weil sie erfahrbar macht, dass Empathie nicht nur einzelne Gespräche verändert, sondern das Potenzial hat, unser Miteinander auf einer viel tieferen Ebene zu wandeln.
Die 15 Teilnehmenden, die am letzten Wochenende Modul 1 abgeschlossen haben, verfügen nun über die Fähigkeit, hinter Verhalten die guten Gründe zu erkennen – und damit tragen weitere 15 Menschen dazu bei, eine Welt zu gestalten, die von mehr Verständnis, Verbindung und Menschlichkeit geprägt ist.
Das lässt mich hoffnungsvoll und zuversichtlich zurück. Dafür bin ich von Herzen dankbar.

Modul 2 hat begonnen – und mit ihm ein neuer Vertiefungsschritt
09. 02. 2026

Modul 2 hat begonnen – und mit ihm ein neuer Vertiefungsschritt

Mit dem Start von Modul 2 am vergangenen Wochenende haben die 15 Teilnehmenden ihre persönlichen Lernziele sichtbar gemacht. Themen wie empathisch Grenzen setzen, eigene Trigger erkennen, mit starken Gefühlen umgehen oder auch in herausfordernden Situationen bei sich zu bleiben, stehen dabei im Zentrum.

Aus meiner Erfahrung entsteht echte Veränderung genau dort, wo Menschen beginnen, sich selbst tiefer zu verstehen. Gleichzeitig werden sie empathischer mit anderen. Diese Klarheit stärkt nicht nur die Konfliktfähigkeit, sondern auch Authentizität, Selbstsicherheit und die Fähigkeit, Beziehungen bewusst zu gestalten.

Ich erlebe diese Gruppe als besonders offen, engagiert und mutig in ihrer Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung – und freue mich sehr, sie an den verbleibenden drei Wochenenden im März, April und Mai weiter zu begleiten und mitzuerleben, wie die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation Schritt für Schritt lebendiger wird.

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