Gewaltfreie Kommunikation? Brauche ich nicht!“
Das höre ich oft. Und ich kann es sogar gut nachvollziehen. Zuweilen stimmt das auch – bis man genauer hinschaut…
Im Ausbildungsmodul am vergangenen Wochenende widmeten wir uns ganz konkret der Frage: Was ist für mich Gewalt?
Nach dem Sammeln standen wir nachdenklich und betroffen vor dem Ergebnis.
Denn Gewalt ist nicht nur das Offensichtliche. Sie ist subtil, alltäglich und so normal geworden, dass wir sie kaum noch erkennen: herabsetzen, drohen, ausgrenzen, ironisieren, beschämen, manipulieren, ignorieren…
Was uns so betroffen gemacht hat? Viele dieser Punkte sind gesellschaftlich „ok“, sozusagen “normal” denn alle machen das so.
Mich berührt, was die Teilnehmenden mitnehmen:
Nicht die perfekte Sprache macht den Unterschied – sondern das mutig Hinschauen:
Ich sehe es – und ich kann es nicht mehr ungesehen machen.