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In was für einer Welt würden wir leben, wenn wir einander wirklich verstehen wollten?
23. 02. 2026

In was für einer Welt würden wir leben, wenn wir einander wirklich verstehen wollten?

Ausgangspunkt war eine Übung, in der sich die Teilnehmenden gegenseitig dabei begleitet haben, den „guten Grund“ hinter einem Verhalten zu erforschen – bezogen auf eine Situation, in der sie selbst etwas getan haben, das man normalerweise eher verurteilt oder als „Dummheit“ bezeichnet. Im Zentrum stand die Frage: Welches Bedürfnis wollte sich in diesem Moment erfüllen? Dabei wurde für viele spürbar, dass alles, was wir tun, aus einem guten Grund geschieht – nämlich als Versuch, uns ein Bedürfnis zu erfüllen. Das bedeutet nicht, dass jedes Verhalten hilfreich oder förderlich ist. Und gleichzeitig eröffnet diese Perspektive die Möglichkeit, Verhalten nicht vorschnell zu verurteilen, sondern mit echtem Interesse zu verstehen. Genau dort entsteht Verbindung. In einem nächsten Schritt haben wir gemeinsam erforscht, in was für einer Welt wir leben würden, wenn Menschen ein aktives Interesse an den guten Gründen anderer hätten, anstatt sich gegenseitig zu bewerten oder zu verurteilen. Die entstandene Sammlung spricht für sich: mehr Frieden, mehr Verständnis, mehr Sicherheit, mehr Nähe – innen wie aussen. Für mich ist diese Übung jedes Mal berührend, weil sie erfahrbar macht, dass Empathie nicht nur einzelne Gespräche verändert, sondern das Potenzial hat, unser Miteinander auf einer viel tieferen Ebene zu wandeln.
Die 15 Teilnehmenden, die am letzten Wochenende Modul 1 abgeschlossen haben, verfügen nun über die Fähigkeit, hinter Verhalten die guten Gründe zu erkennen – und damit tragen weitere 15 Menschen dazu bei, eine Welt zu gestalten, die von mehr Verständnis, Verbindung und Menschlichkeit geprägt ist.
Das lässt mich hoffnungsvoll und zuversichtlich zurück. Dafür bin ich von Herzen dankbar.

Modul 2 hat begonnen – und mit ihm ein neuer Vertiefungsschritt
09. 02. 2026

Modul 2 hat begonnen – und mit ihm ein neuer Vertiefungsschritt

Mit dem Start von Modul 2 am vergangenen Wochenende haben die 15 Teilnehmenden ihre persönlichen Lernziele sichtbar gemacht. Themen wie empathisch Grenzen setzen, eigene Trigger erkennen, mit starken Gefühlen umgehen oder auch in herausfordernden Situationen bei sich zu bleiben, stehen dabei im Zentrum.

Aus meiner Erfahrung entsteht echte Veränderung genau dort, wo Menschen beginnen, sich selbst tiefer zu verstehen. Gleichzeitig werden sie empathischer mit anderen. Diese Klarheit stärkt nicht nur die Konfliktfähigkeit, sondern auch Authentizität, Selbstsicherheit und die Fähigkeit, Beziehungen bewusst zu gestalten.

Ich erlebe diese Gruppe als besonders offen, engagiert und mutig in ihrer Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung – und freue mich sehr, sie an den verbleibenden drei Wochenenden im März, April und Mai weiter zu begleiten und mitzuerleben, wie die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation Schritt für Schritt lebendiger wird.

Empathie bewirkt...
29. 01. 2026

Empathie bewirkt...

In meinen Seminaren erlebe ich immer wieder, wie kraftvoll echte Empathie wirkt – nicht in der Theorie, sondern im direkten Erleben. So auch am letzten Wochenende im ausgebuchten Modul 1 (Grundlagenseminar). Warum? Bevor diese Flipchart hier enstand, haben wir eine Übung gemacht, in der sich die Teilnehmenden gegenseitig Empathie geschenkt haben: Jede Person durfte einmal geben und einmal empfangen. Was danach entstand, ist das, was ihr hier seht. Worte wie Geborgenheit, Vertrauen, innere Ruhe, Klarheit, Verbundenheit und Leichtigkeit kamen ganz von selbst – aus dem Erleben heraus. Aus meiner Erfahrung zeigt sich hier sehr deutlich: Empathie ist kein „nettes Extra“, sondern schafft psychologische Sicherheit, echte Verbindung und Raum für Klärung (Bedürfnisse nach Sicherheit, Verständnis, Zugehörigkeit und Wertschätzung). Und genau das macht Gewaltfreie Kommunikation so wirksam – im Alltag, in Beziehungen und in Teams.

Gewaltfreie Kommunikation? Brauche ich nicht!“
19. 01. 2026

Gewaltfreie Kommunikation? Brauche ich nicht!“

Das höre ich oft. Und ich kann es sogar gut nachvollziehen. Zuweilen stimmt das auch – bis man genauer hinschaut…
Im Ausbildungsmodul am vergangenen Wochenende widmeten wir uns ganz konkret der Frage: Was ist für mich Gewalt? 
Nach dem Sammeln standen wir nachdenklich und betroffen vor dem Ergebnis.
Denn Gewalt ist nicht nur das Offensichtliche. Sie ist subtil, alltäglich und so normal geworden, dass wir sie kaum noch erkennen: herabsetzen, drohen, ausgrenzen, ironisieren, beschämen, manipulieren, ignorieren…
Was uns so betroffen gemacht hat? Viele dieser Punkte sind gesellschaftlich „ok“, sozusagen “normal” denn alle machen das so.
Mich berührt, was die Teilnehmenden mitnehmen:
 Nicht die perfekte Sprache macht den Unterschied – sondern das mutig Hinschauen: 
Ich sehe es – und ich kann es nicht mehr ungesehen machen.

Wenn Paare wieder Brücken bauen
14. 01. 2026

Wenn Paare wieder Brücken bauen

Dieses Bild hat mir eine Seminarteilnehmerin geschickt – es zeigt, wie sie und ihr Mann zu Hause mit den Gefühle- und Bedürfniskarten-Set üben, um sich im Alltag besser zu verstehen. In vielen Paarbeziehungen wird nicht zu wenig geliebt – sondern zu wenig verstanden. Nicht, weil man sich nicht bemüht, sondern weil im entscheidenden Moment die Worte fehlen. Dieses Foto zeigt etwas, das ich in meinen Seminaren immer wieder als Wendepunkt erlebe: Wenn Gefühle und Bedürfnisse nicht mehr nur gedacht, sondern sichtbar gemacht werden. Denn sobald Karten auf dem Tisch liegen, passiert etwas Entscheidendes: Das Gespräch wird ruhiger, konkreter und wahrhaftiger. Und oft zum ersten Mal seit langem wieder in Verbindung. Die Karten wirken wie ein Kompass: Sie führen zurück zu dem, was wirklich zählt – und helfen Paaren, Brücken zu bauen, wo vorher Fronten waren.

Das Gefühle- und Bedürfniskarten-Set gibt’s im Shop!

15 Jahre gelebte Empathie – Wir feiern unser Jubiläum!
01. 01. 2026

15 Jahre gelebte Empathie – Wir feiern unser Jubiläum!

Seit 2011 begleitet die Empathie-Werkstatt® GmbH Menschen, Teams und Organisationen auf ihrem Weg zu einer klaren, wertschätzenden Kommunikation. Aufbauend auf über 15 Jahren Erfahrung stehen wir für Qualität, Tiefe und Authentizität in der Vermittlung der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg.

Zu unserem 15-jährigen Jubiläum bedanken wir uns herzlich für Ihr Vertrauen.
Als Geste der Wertschätzung erhalten Sie im Jubiläumsjahr auf jede Shop -Bestellung
15 % Rabatt.

Was bleibt – Nachruf auf ein Seminar voller Begegnung (Modul 2)
08. 12. 2025

Was bleibt – Nachruf auf ein Seminar voller Begegnung (Modul 2)

Ein weiteres GFK-Seminar ist zu Ende gegangen – und mit ihm eine intensive gemeinsame Zeit voller Reflexion, Wachstum und echter Verbindung. In den Rückmeldungen wurde deutlich, wie sehr diese Tage berührt, bewegt und inspiriert haben. Viele spürten eine Veränderung: mehr Bewusstsein, mehr innere Klarheit, mehr Friedfertigkeit. Denn wenn ich mich selbst besser verstehe, kann ich mich der Welt klarer zeigen. Und wenn ich anderen wirklich zuhöre, entstehen echte Verbindungen – getragen von Respekt, Empathie und einer tiefen Menschlichkeit. Es wurde spürbar, dass GFK nicht nur etwas mit Kommunikation zu tun hat – sondern mit dem Menschsein selbst. Die Teilnehmenden haben erlebt, dass es Räume braucht, in denen man sich ehrlich begegnen darf – ohne Maske, ohne Rolle. Und dass es genau solche Räume sind, die Veränderung möglich machen: im Inneren wie im Aussen. Danke euch allen für diese bewegende Zeit. Für eure Offenheit, euren Mut und eure Bereitschaft, euch einzulassen. Und vor allem für euren wunderbaren Humor!

Ein bewegendes Intensivseminar ging zu Ende – 15 Tage gelebte GFK (Modul 3)
01. 12. 2025

Ein bewegendes Intensivseminar ging zu Ende – 15 Tage gelebte GFK (Modul 3)

Wenn Menschen sich auf den Weg machen, ihr Mitgefühl zu vertiefen, mehr Klarheit in ihre Kommunikation zu bringen und in ihrem Alltag bewusster zu begegnen – dann berührt mich das jedes Mal zutiefst. So auch in diesem 15-tägigen Intensivseminar (Modul 3) zur Gewaltfreien Kommunikation. Gemeinsam mit meinem Assistenzteam durfte ich eine Gruppe begleiten, die sich mutig eingelassen hat: auf sich selbst, auf andere – und auf die tiefe Haltung der GFK. Als Leitungsteam haben wir weniger «unterrichtet» – sondern vorgelebt. Durch authentisches Dasein und ehrliches Miteinander entstand ein Raum, in dem echte Verbindung möglich wurde. Eine Verbindung, die nicht nur während des Seminars spürbar war, sondern auch darüber hinaus wirkt: im Alltag, in Konflikten, in Beziehungen. Denn wer einmal erfahren hat, wie heilsam es ist, gehört und gesehen zu werden, entwickelt ganz natürlich die Fähigkeit, auch anderen diesen Raum zu schenken.
Wir danken allen Teilnehmenden von Herzen für ihr Vertrauen, ihren Mut und ihr echtes Dabeisein – auch den drei, die beim Abschluss nicht mehr vor Ort dabei sein konnten. Ihre Präsenz und ihr Beitrag bleiben spürbar und Teil des Ganzen.

GFK-Training mit Blick auf den Zürichsee
12. 11. 2025

GFK-Training mit Blick auf den Zürichsee

Gestern durfte ich über 20 engagierte Lehrpersonen in die Welt der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg einführen – und das bei herrlichem Blick auf den Zürichsee!

In neun abwechslungsreichen Übungen ging es darum, die Grundlagen nicht nur zu verstehen, sondern wirklich zu erleben: das 4-Schritte-Modell, den bewussten Umgang mit Bedürfnissen und die Kraft von Empathie im Schulalltag.

Nach dem Motto «so viel Theorie wie nötig – so viel Praxis wie möglich» stand das gemeinsame Ausprobieren, Erfahren und Reflektieren im Mittelpunkt. Ein besonderer Genuss war für mich der lebendige Austausch, die Offenheit und die vielen interessierten Fragen, die das Lernen so bereichernd gemacht haben.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden – für euer Engagement, eure Offenheit und euer Interesse an noch mehr Menschlichkeit im Schulalltag. Ihr seid schon jetzt ein grosses Vorbild für empathisches Miteinander!

Wir suchen dich!
16. 10. 2025

Wir suchen dich!

Wir suchen logistische und organisatorische Unterstützung zur Vor- und Nachbereitung des Seminarraums in 8556 Wigoltingen (1–2x pro Monat).
Hast du Lust, uns vor Ort zu unterstützen? Dann melde dich einfach per Mail oder Telefon (044/941 92 04) bei uns – wir freuen uns, dich kennenzulernen!

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